18.10.2013

Aktuelle Weiterentwicklungen bei der Therapie des fortgeschrittenen duktalen Adenokarzinoms des Pankreas

Auswirkungen für die klinische Einteilung und den praktischen Alltag

Trotz aller Verbesserungen der Therapieoptionen beim Pankreaskarzinom in der letzten Dekade bleibt die Behandlung dieser Erkrankung mit einer 5-Jahres-Gesamtüberlebensrate von 6 % weiterhin eine Herausforderung. Während bei onkologischen Erkrankungen die Erweiterung von Therapiemöglichkeiten, die Verbesserung von Überlebenszahlen und die Verminderung der Neuerkrankungsrate als zentrale Verbesserungen angesehen werden können, ist insbesondere auch bei Patienten mit Pankreaskarzinom der Erhalt der Lebensqualität ein weiterer entscheidender Faktor.

Während die intensive Forschung auf dem Gebiet der Therapie des Pankreaskarzinoms einerseits zu Verbesserungen für die betroffenen Patienten geführt hat, soll dennoch die nicht unerhebliche Anzahl negativer klinischer Studien – vor allem in der metastasierten Situation – nicht unerwähnt bleiben. Einerseits konnten Erfolge durch die Neuimplementierung einer zytotoxischen Substanz (nab-Paclitaxel) oder durch die erweiterte Anwendung bzw. Kombination bekannter Substanzen (FOLFIRINOX) bei selektionierten Patienten erzielt werden. Andererseits gibt es negative Daten zur Immuntherapie mit der Vakzine GV 1001, dem Einsatz von CO-101 (einer chemisch veränderten Form von Gemcitabin), dem Prädiktionsmodell zur hENT1-Expression sowie der Signalweg-Blockade


Den vollständigen Artikel von Dr. med. Patrick Stübs, Universitätsklinik Magdeburg lesen Sie unter:  

www.hematooncology.com

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