31.03.2017

Multiples Myelom – vom Tumor der Plasmazellen zu einer hochkomplexen Erkrankung des Knochenmarkstromas und der Immunzellen

Das zunehmende Verständnis der Pathogenese des multiplen Myeloms und damit einhergehend die Entwicklung neuer Ansätze für das therapeutische Vorgehen bei den betroffenen Patienten standen im Fokus des diesjährigen International Myeloma Workshops (IMW) in Neu-Delhi. Immuntherapien bildeten dabei einen der Schwerpunkte des Kongresses. Auch Daten zur Lenalidomid-Erhaltungstherapie wurden präsentiert und zeigten klare Überlebensvorteile dieses therapeutischen Konzepts. Ein Blick über den Tellerrand abseits molekularer Zusammenhänge und neuer Therapien regte auf dem diesjährigen IMW zusätzlich zum Nachdenken an.

Das Tempo der Einführung neuer Substanzen und ganzer Substanzklassen in die Therapie des Multiplen Myeloms (MM) stellt die Ärzteschaft in der täglichen hämatologischen Praxis seit einigen Monaten vor große Herausforderungen. Informationen auf Kongressen, Symposien, Studientreffen oder Treffen von Niedergelassenen mit Klinikärzten werden geradezu aufgesogen. Die Veranstaltungen zu Neuheiten bei Diagnostik und Therapie der bis dato wenig im Fokus stehenden Erkrankung werden ausgesprochen gut besucht und gewinnen durch einen regen Erfahrungsaustausch deutlich an Wert.

Den vollständigen Artikel von Prof. Dr. med. Igor Blau, Charité Campus Benjamin Franklin, Berlin lesen Sie unter: 

http://www.hematooncology.com

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